HeilSein-EinsSein

Innere Befreiung – lebendige Erfüllung – Seinsfreude

Gedanken – Gefühle

Gedanken – Gefühle

Gedanken verursachen biochemische Reaktionen im Gehirn, wodurch chemisches Signale freigesetzt werden und der Körper entsprechend dem Gedachten fühlt.
Aufgrund dieser Gefühle werden weitere Gedanken erzeugt und dieselben Gefühle verstärkt.
Gedanken verursachen also Gefühle und umgekehrt.

Irgendwann ist diese Schleife im Gehirn fest gebahnt und in den Gedankenmustern verdrahtet.
Da Emotionen Aufzeichnungen vergangene Erfahrungen sind, wird der Körper so auf die Vergangenheit konditioniert.

Ein Beispiel: Ein Kind wir von der Mutter zurechtgewiesen. Das erzeugt den Gedanken „ich bin falsch“.
Dieser verursacht Gefühle von Minderwert, Unsicherheit, Scham.
Gefühle von Minderwert, Unsicherheit, Scham vertiefen und verstärken die Emotion „ich bin falsch“.
Im Erwachsenenalter wird es zu einen Selbstbild und man ist damit unbewusst identifiziert.

Es ist aber nicht wer du wirklich bist, es ist nur ein Glaube, entstanden aus einem Gedanken, aus einer Situation in der Vergangenheit.

Auch sind dadurch wahrscheinlich einige Abwehr, Anpassungs- und Schutzmechanismen entstanden,
um diese unschönen Gefühle nicht fühlen zu müssen. Vielleicht meiden wir Menschen, die diese Gefühle in uns auslösen. Oder wir wollen alles „richtig machen“ um nicht zurechtgewiesen zu werden. Oder wir gehen auf Angriff, und sagen „du bist schuld daran, dass ich mich so fühle“. Es gibt unzählige Strategien.

Zu unserem Beispiel, entwickelt sich evtl. das Streben danach, keine Fehler mehr zu machen. Im laufe der Zeit, entsteht dadurch ein Perfektionismus. Daraus geht eine falsche Identität hervor, z.B. der Perfektionist.

Das Nervensystem ist so immer im Stress, was noch mehr Gedanken verursacht, die in die Zukunft denSo entsteht ein immer größer werdender Gedankenstrom. Dieser verursacht immer noch stärkere Emotionen.

Die Emotionen erzählen, in unserem Beispiel, die Geschichte, von einen Jemand, der es Niemanden recht machen kann, egal wie sehr er sich anstrengt.

Finde den Wurzeldedanken

Durch das Fühlen von Minderwert, Unsicherheit, Scham, werden diese Gefühle nicht verschwinden, wenn der ursächliche Wurzelgedanke nicht bewusst erkannt, und als falsch, durchschaut wurde.

Solange wir uns also nicht über unsere Gefühle und die zugrundeliegenden Gedanken bewusst werden, bleiben wir durch die Gedanken- und Gefühlsschleife, Vermeidungsstrategien, Angriff und Verteidigung, in einem beständigen Zustand der Vergangenheit hängen.

So werden wir von unseren Gedanken gesteuert und von unseren Gefühlen und Emotionen in Besitz genommen.
Diese Gedankenschleife erlebt man 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche 365 Tage im Jahr.

Indem du die Wurzelgedanken durchschaust und die Identifikation damit löst, können sie dich nicht mehr in emotionale Geschichten und Dramen hineinziehen.
Du erkennst immer mehr, dass du das bist, in dem die Gedanken erscheinen.

Die Illusion ein Jemand zu sein (Ich-Identität), dem etwas geschehen kann, löst sich immer mehr auf.
Dein Wahres SEIN, deine liebevolle Präsenz, die dadurch verschleiert war, wird offenbar.
In deiner Präsenz kommt alles Denken zur Ruhe.
Das Nervensystem kommt in die Entspannung und in die Selbstregulation.

Der Geist ist klar und es kommen inspirierende und ganz praktische Gedanken, für das was gerade zu tun ist.

Zu unserem Beispiel: die Angst, etwas falsch zu machen, verschwindet. Es entsteht mehr Gelassenheit, der Perfektionismus wird weniger, Handlungen geschehen unmittelbar aus dem Moment heraus. Gefühle wie, Minderwert, Unsicherheit, Scham, werden nicht mehr erzeugt.

Du bist bei dir, im gegenwärtigen Moment.
Du spürst wieder dein lebendiges SEIN, eine natürliche Freude und Heiterkeit.

Der Ur-Basisgedanke „ich bin getrennt“, hat die intensivsten Emotionen zur Folge.
Lies hierzu den Beitrag: Die Ur-Wunde heilen.

Lies hierzu auch den Beitrag: Inneres KindTransformationsprozess – Mentalkörper

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