Die stärksten Ich-Identifikationen
Die stärksten Ich-Identifikationen halten uns in der Illusion von Getrenntheit. Doch wenn sie durchschaut sind, bleibt kein „Mensch in einer Welt“, sondern Sein in Gott – ungeteilt, frei und ewig.
Die stärksten Ich-Identifikationen halten uns in der Illusion von Getrenntheit. Doch wenn sie durchschaut sind, bleibt kein „Mensch in einer Welt“, sondern Sein in Gott – ungeteilt, frei und ewig.
Es gibt nur das Eine. Gott – Seele – Präsenz: drei Worte für dieselbe Wirklichkeit. Auch die Schleier aus Mustern und Gefühlen sind Ausdruck des Einen. Wenn sie sich lichten, scheint klar hervor: nur Gott, nur Leben, nur dieses Eine Sein.
Das Sein, das wir sind, ist vollkommen widerstandslos.
Und doch taucht im menschlichen Erleben Widerstand auf – als Schutz vor alten Schmerzen. Hinter jedem Nein liegt jedoch eine tiefere Wahrheit: Ich bin größer als jeder Widerstand. Ich bin das Leben selbst, das ewig Ja sagt.
Hilflosigkeit führt oft dazu, dass wir uns zu sehr anpassen und im Helfen verlieren. Doch wenn die alte Ohnmacht im Licht des Seins gehalten wird, verwandelt sich das Helfen-Müssen in freie Liebe – getragen, klar und echt.
Hilflosigkeit fühlt sich eng und erstarrt an – doch aus ganzheitlicher Sicht ist sie nur ein alter Schutzreflex. Wenn wir sie im Licht des Seins halten, wandelt sie sich in Weite, Vertrauen und Geborgenheit.