Wenn Nähe Angst macht
Nähe macht Angst – das Autonomiemuster sucht Sicherheit in Distanz. Doch wahre Freiheit bedeutet, Nähe zuzulassen, ohne das Selbst zu verlieren.
Nähe macht Angst – das Autonomiemuster sucht Sicherheit in Distanz. Doch wahre Freiheit bedeutet, Nähe zuzulassen, ohne das Selbst zu verlieren.
Liebe bedeutet nicht Verschmelzung. Wahre Nähe entsteht in Freiheit – getragen vom Sein. Liebe bleibt bestehen, auch wenn Grenzen gesetzt werden.
Innere Freiheit heißt: nicht mehr gefangen sein im kleinen Ich. Im Stillwerden erkenne ich – mein Wesen ist schon frei, getragen im Sein Gottes.
Wir alle kennen das leise Bedürfnis nach Bestätigung: ‚Bitte sieh mich. Bitte sag mir, dass ich wertvoll bin.‘ Doch wahre Würde braucht keine Zustimmung von außen. Im Licht Gottes bist du schon jetzt gesehen – frei, geliebt und vollständig.
Meine persönliche Erfahrung Seit meiner Geburt begleitete mich ein Grundgefühl von existenzieller Unsicherheit.In mir war immer Angst – gespiegelt auch im Elternhaus und im Umfeld.Meine Suche war daher eine Suche nach Sicherheit. Mein Nervensystem entwickelte unzählige Überlebensstrategien:mich klein machen, mich anpassen, unsichtbar sein, bloß nicht auffallen, alles ertragen und aushalten. Ich suchte nach Menschen und … Weiterlesen