EinsSein


Du bist bereits ganz. Frei. Liebe.

Es ist nichts, das wir herstellen oder erreichen müssen.
Es ist der ursprüngliche Raum in uns, der immer gegenwärtig ist – still, weit und unversehrt.

Ein Sein jenseits dessen, was wir über uns gelernt haben.
Jenseits von Rollen, Prägungen, Geschichten und Vorstellungen darüber, wer wir sein sollten.

In dieser Tiefe ist Verbundenheit.

Mit uns selbst.
Mit dem Leben.
Mit allem, was ist.

Der Raum des Seins

Unter allem, was sich im Leben bewegt, gibt es etwas in uns, das selbst nicht verletzt oder geteilt werden kann. Einen stillen inneren Raum, der immer da ist.

Hier erfahren wir uns nicht länger ausschließlich als unsere Gedanken, Gefühle oder Lebensgeschichte, sondern als das Bewusstsein, in dem all dies erscheint.

Dieser Raum ist still und zugleich lebendig.
Weit und zugleich ganz nah.
Friedvoll, klar und gegenwärtig.

Es ist reines Sein.

Die Erfahrung von Trennung

Im Laufe unseres Lebens können wir die Verbindung zu dieser Tiefe aus dem Bewusstsein verlieren.

Verletzungen, Prägungen, Ängste und Schutzbewegungen lassen uns erleben, als wären wir getrennt – von uns selbst, von anderen Menschen, vom Leben oder von Gott.

Aus dieser Erfahrung entstehen Suche, Mangel und das Gefühl, erst noch etwas werden oder finden zu müssen.

Und doch bleibt unter all dem etwas vollkommen unberührt:
unsere wahre Seins-Natur.

Die Sehnsucht nach EinsSein

Vielleicht liegt darin auch unsere tiefe Sehnsucht nach Ganzheit, Frieden und Ankommen.

Nicht unbedingt, weil uns etwas fehlt –
sondern weil etwas in uns um diesen ursprünglichen Raum weiß.

Manchmal zeigt er sich für einen Augenblick in tiefer Stille.
In Liebe.
In Berührung.
In der Natur.
Im Loslassen.
Oder in jenem Moment, in dem nichts mehr gesucht werden muss.

Dann wird spürbar:

Ich bin.

Wenn EinsSein lebendig wird

EinsSein bedeutet für mich nicht, dass das Menschliche verschwindet.
Gedanken, Gefühle und die Bewegungen des Lebens bleiben.
Doch wir sind ihnen nicht mehr vollständig ausgeliefert.

Etwas Tieferes beginnt zu tragen.

Aus dieser inneren Verwurzelung können Frieden, Klarheit, Freude und Lebendigkeit ganz natürlich hervortreten. Nicht als Zustand, den wir festhalten müssen, sondern als Ausdruck unseres Wesens.

Das Leben beginnt wieder aus dem Sein heraus zu fließen.

HeilSein. EinsSein. Einfach Sein.

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