Nimm dir einen Moment Zeit.
Finde einen ruhigen Platz.
Lass deinen Atem weich werden –
nichts muss sich ändern, nichts muss anders sein.
Spüre deinen Körper …
Wie fühlt es sich an, hier zu sein?
Jetzt – in diesem Moment?
Vielleicht gibt es Stellen, die sich leer anfühlen …
oder schwer,
oder wie abgeschnitten vom Leben.
Und vielleicht ist da auch etwas, das ja sagt.
Ganz leise.
Ein feiner, kaum hörbarer Impuls:
„Ich bin da.“
Atme in diesen Raum hinein.
Ohne zu drängen.
Ohne zu erwarten.
Lass dir Zeit.
Jetzt stell dir vor, du bist ganz am Anfang.
Noch vor deiner Geburt.
Ein reines, offenes Sein – in einem Feld von Licht.
Du bist gehalten.
Geborgen.
Nichts drängt dich.
Du darfst wählen.
Und während du dort bist,
tritt eine lichtvolle Präsenz an deine Seite.
Vielleicht wie Hände aus Licht.
Vielleicht wie ein warmes Strahlen um dich herum.
Diese Präsenz spricht ohne Worte:
„Du musst nichts.
Doch wenn du möchtest, darfst du kommen.
In deinem Tempo.
In deinem Maß.
Mit allem, was dich ausmacht.“
Vielleicht spürst du, wie sich etwas in dir öffnet …
ein zartes Ja …
oder ein vorsichtiges Vielleicht.
Bleib einfach bei dem, was da ist.
Es gibt kein richtig. Kein falsch.
Nur dein inneres Spüren.
Wenn du magst, lege eine Hand auf deinen Bauch.
Und eine auf dein Herz.
Und sag innerlich:
„Ich darf hier sein.
Ich bin willkommen – so wie ich bin.“
Bleibe noch einen Moment mit dir.
Ganz in diesem Raum.
Dann atme sanft tiefer …
Bewege langsam deine Finger, deine Füße …
und kehre in dein Jetzt zurück –
mit dem, was du mitgenommen hast.
🌿
In meiner persönlichen Begleitung entsteht Raum – für dieses leise Erinnern.
Für das Spüren unterhalb aller Konzepte.
Für eine Rückverbindung, die nicht „macht“, sondern sein lässt.
Ein stiller Ort, an dem nichts mehr weggedrückt werden muss.
Auch nicht der Schmerz. Auch nicht der Widerstand.
Hier darf alles da sein.
Und sich – im eigenen Tempo – wieder heimfinden.
💛 Seins-Begleitung
👉 Zum Beitrag: „Wenn der Wille zu leben fehlt“
