der einfache, echte Weg raus aus der Traumaschleife
Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein alter Loop, der immer wieder dieselbe Spur abspielt:
zu viel Anpassung, zu viel Druck, zu wenig Raum für das eigene Erleben.
Und genau hier beginnt der Ausstieg – nicht mit Kraftakt, nicht mit „ich muss mich reparieren“,
sondern mit etwas viel Schlichterem: einem anderen inneren Umgang mit dir selbst.
Es ist wie ein Zurückerinnern an das Menschsein, wie eine Rückkehr zu dem Ort, an dem du nie falsch warst.
Selbstbeachtung – „Ich seh’ mich.“
Selbstbeachtung ist der Moment, in dem du innerlich anhältst und ehrlich wahrnimmst,
wie es dir gerade geht.
Kein Optimieren.
Kein Wegdrücken.
Kein „ich sollte eigentlich…“.
Nur dieses leise, klare:
„Okay, so bin ich jetzt. So fühlt es sich an.“
Allein das bringt dein Nervensystem runter.
Weil Beachtung Sicherheit bedeutet – schon seit wir Menschen sind.
Selbstzuwendung – die Richtung dreht sich endlich um
Trauma entsteht oft dort, wo wir uns von uns selbst wegbewegen mussten.
Anpassen, funktionieren, ruhig sein.
Selbstzuwendung dreht diese alte Überlebensbewegung einfach um.
Es ist wie ein inneres Heimkommen:
„Ich bin da. Ich wende mich mir zu.“
Das kann so simpel sein wie eine Hand ans Herz legen.
Ein tiefer Atemzug.
Ein Moment Stille.
So beginnt Rückverbindung – nicht kompliziert, sondern menschlich.
Selbstmitgefühl – das weiche Licht im Inneren
Damit ist nicht „Selbstmitleid“ gemeint.
Sondern dieses warme, klare Verstehen:
„Es ist kein Wunder, dass ich mich so fühle.
Ich habe viel getragen.“
Selbstmitgefühl entspannt den Körper sofort.
Es nimmt die Schärfe.
Es bringt Wärme in Stellen, die jahrelang kalt waren.
Das ist der Moment, in dem Heilung nicht mehr strengt,
sondern es ruhig wird.
So sein dürfen, wie ich gerade bin
Das ist die alte, einfache Wahrheit:
Heilung geschieht dort, wo du nicht mehr gegen dich kämpfst.
Wenn du innerlich erlaubst:
„Ich darf jetzt genau so sein.“,
schaltet dein System vom Überleben in Regeneration.
Das ist kein spiritueller Trick – das ist Biologie.
Und genau hier endet die Traumaschleife.
Denn sie lebt nur von innerem Widerstand.
Wenn der fällt, fällt das ganze Konstrukt.
Warum das der Ausstieg aus dem Trauma-Loop ist
Weil du das Muster an der Wurzel veränderst:
- du hörst auf, dich selbst zu verlassen
- dein Nervensystem bekommt echte Sicherheit statt Alarm
- Gefühle dürfen fließen statt festzuhalten
- deine innere Bewertung stoppt
- aus Überleben wird Leben
Trauma löst sich nicht durch „besser funktionieren“.
Sondern durch ein anderes inneres Klima.
Ein Klima, in dem du dir erlaubst, Mensch zu sein – echt, weich, unperfekt und wahr.