Wenn wir das Wort Hingabe hören, zieht sich in vielen von uns etwas zusammen.
Unser Körper erinnert sich an Momente, in denen Loslassen bedeutete, schutzlos zu sein – ausgeliefert, ohnmächtig.
Hingabe war gleichgesetzt mit: „Ich habe keine Kontrolle mehr – und niemand fängt mich auf.“
Doch das ist eine Verwechslung.
Die Hingabe des Seins ist etwas völlig anderes.
Sie bedeutet nicht, ausgeliefert zu sein.
Sie bedeutet, sich in den größten Halt sinken zu lassen, den es gibt:
in Gott, in das Leben selbst, in den Urgrund, der uns seit Anbeginn trägt.
✨ Hingabe ist keine Schwäche.
Sie ist die Rückkehr in die wahre Stärke – in die Kraft, die nicht aus dem Ego kommt,
sondern aus der Quelle allen Lebens.
✨ Hingabe ist kein Kontrollverlust.
Sie ist das Erkennen: Ich habe nie wirklich kontrolliert. Ich war nie der Steuermann.
Ich bin das Blatt, das im Fluss getragen wird – und dieser Fluss ist Liebe.
✨ Hingabe ist kein Opfersein.
Sie ist ein Heimkommen.
Ein Geführtwerden.
Ein Sich-bergen in dem Einen, der größer ist als jedes „Ich“.
Wenn Hingabe geschieht, weicht die Anspannung.
Der Nacken darf loslassen, die Schultern sinken, der Atem wird tiefer.
Das Leben trägt. Immer.
✨ Hingabe heißt:
Ich lasse los – nicht ins Nichts,
sondern in die Liebe, die mich hält.
🕊 Mantra der Hingabe
- nicht „ausgeliefert“, sondern eingehüllt
- nicht „machtlos“, sondern getragen
- nicht „kontrolllos“, sondern frei in der göttlichen Ordnung
👉 Loslassen ist Geborgenheit.
Begleitend dazu: 🙏 Hingabegebet – „Du darfst dich lassen“
