Überlebensstrategien des Nervensystemes und Natürliches Sein

Überlebensstrategien des Nervensystemes
und Natürliches Sein

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Solange du die Prägung hast zu überleben – kannst du nicht frei leben.

ICH BIN und WACHSE und GEBE mich dem LEBEN.

Die natürliche Entwicklung geht
vom SEIN
ins TUN
zum HABEN
Das ist ein ganz natürlicher Ausdruck von uns Selbst

Solange wir in unbewussten Überlebensprogrammen gefangen sind und daraus handeln, können wir nicht angstfrei sein.
Der natürliche Wachstumsprozess ist dann verdreht:
Wir brauchen – wollen etwas HABEN
Müssen ganz viel dafür TUN (anpassen um dazu zugehören) um dann irgendwann SEIN zu können.
Das ist eine Abwärtsspirale (ein Teufelskreis) und führt in Abhängigkeit und Leid.

Wenn wir einer Überlebensstrategie folgen, können wir unserer INTUITION nicht wirklich vertrauen. Der automatisierte Überlebens-Mechanismus sitzt tief im Unterbewustsein und bestimmet unsere Gedanken und Handlungen. Die Stimme der Angst – des Überlebenstriebes wirkt instinktiv und übernimmt automatisch die Führung. Dies geht immer auf Kosten der eigenen Wahrnehmung.

Eine Überlebensstrategie dient immer der Sicherung der persönlichen Existenz.

Wir fühlen uns sicher
· wenn wir versorgt sind (unsere Grundbedürfnisse erfüllt sind)
· wenn wir dazu gehören (Familie, Gruppe, Glaubensgesellschaft, Land)
Also müssen wir immer sicherstellen dass wir genug bekommen und uns der Familie und dem Umfeld anpassen um zu überleben.

Wie entsteht eine Überlebensstrategie?
Probleme entstehen durch die Art, wie als Kind gelernt wurde, mit Chaos, Veränderung, Leid und dem Nichts umzugehen. Es hat sich ein künstliches, kleines Ich und Überlebensmechanismen gebildet, die nicht mehr hilfreich, ja, oft sogar destruktiv sind. Sie nehmen die Aufmerksamkeit immer wieder weg aus der Gegenwart und wiederholen alte, schmerzhafte Erfahrungen – oft ein ganzes Leben lang.

Als Kind sind wir total abhängig von unserem Umfeld. An der Familie hängt unser Leben und daher kommt sie zuerst. Ohne die Gruppe sind wir verloren – als Teil einer intakten Gruppe fühlen wir uns sicher. Das Kind braucht das Gefühl dazuzugehören wie die Luft zum atmen, daher opfert es sich für die Familie auf. Die Gruppe/Familie ist wichtiger als es selbst.

Das Kind wird durch die Dynamik im Familiensystem und durch das Verhalten, dem Weltbild und der Beziehungsstrukturen der Eltern konditioniert. Die Überlebensstrategie besteht meistens darin, sich die Liebe der Eltern zu erhalten und überdies dafür zu sorgen, dass die Familie zusammen bleibt. Hierfür opfert es seine eigene wahre Identität, seine Wahrheit und Wahrnehmung über sich selbst.

So verliert das Kind das tiefe Urvertrauen zu sich selbst und ist auf die Menschen im Umfeld und deren Bestätigung angewiesen. Es lebt in ständiger Unsicherheit. Das Kind tut dies instinkhaft und emotional – nicht rational, es kann nicht anders. Kinder spüren genau die Schwingungen in einer Familie und regieren darauf. Sie tun alles dafür diese immer wieder auzugleichen, und wenn es das eigene Leben kostet.
Je unsicherer das familiäre Umfeld war, umso größer sind die Unsicherheiten, Ängste, der innere Stress und damit verbundenen Überlebensstrategien. So entwickelt es sich zu einem bedürftigen Kind das um seine Existenz bangt.

Wenn das Kind in einem traumatisierten Umfeld aufwächst, geht es oft symbiotische Verbindungen zu den Erwachsenen in seinem Umfeld ein. Es übernimmt ungefiltert deren Prägungen und Überlebensprogramme und ist dann fremdbestimmt und fühlt sich darin gefangen. Es fühlt sich nicht mehr selbst und verliert seine Eigenwahrnehmung.

Überlebensstrategien zeigen sich folgenden Verhaltensmustern:

  • Abspaltung und Kompensation, Weltflucht, Leistung, Anpassung….
  • Ich muss es alleine schaffen – stark sein – aushalten – ertragen – erdulden – abwarten….
  • Ich muss mich klein machen, zurücknehmen, lieb sein, gut sein, perfekt sein…..
  • Ich muss mich verbiegen – anpassen – muss anders sein als ich bin….
  • Ich muss mich aufopfern – für andere da sein – andere retten….
  • Ich muss kämpfen – besser sein – mich über andere hinwegsetzen – der/die Erste sein…..
  • Ich muss mich schützen, das Leben ist unberechenbar, unsicher……

Daraus entsteht eine innere Grundhaltung zum Leben:

Z.b. pessimistisch, ängstlich, kritisch, kontrolliert, unzufrieden, abwehrend, kämpfend, dramatisierend….
Mit dieser Grundhaltung und tief verinnerlichten Urgefühlen erschaffen wir wieder und unbewusst unsere Realität.

Die Überlebensstrategie überlagert die ursprünglichen Gefühle der Hilflosigkeit,
Abhängigkeit des Ausgeliefertseins, Schwäche und Verletzlichkeit.
Bloß nie wieder die Kontrolle verlieren!
Nichts tun, Nichtwissen, Verwirrung und Unklarheit hat für sie etwas zutiefst Bedrohliches.
Um die innere Leere zu füllen greifen auch Viele zur Sucht:
Sex-, Liebes, Geltungs, Beziehungs-, Arbeits-, Konsum-, Nikotin-, Ess-, Alkoholsucht sind nur einige von ihnen.
Abhängigkeit, Krankheit, chronischen Leiden ist eine gute Methode um Zuwendung zu bekommen.
Dies und mehr, ist weitverbreitet im Kollektiv und gilt fast schon als normal.

Hier ein paar Beispiele der möglichen entstandenen Glaubensmuster:

  • Ich kann nicht aus mir selbst heraus glücklich sein.
  • Andere Menschen, Dinge oder Beschäftigungen oder Situationen sind für mein Glück verantwortlich.
  • Ich habe keine Macht darüber wie ich mich fühle und was mir passiert.
  • Ich bin ein Opfer. Ich kann nicht mit Leid umgehen. Es wird kein Ende nehmen.
  • Ich werde sterben oder verrückt werden. Keiner kann mir helfen.
  • Zu leiden heißt schwach zu sein. Und schwach sein ist nicht erlaubt.
  • Die Gefühle und Wünsche anderer sind wichtiger als meine.
  • Ich bin verantwortlich für Andere.
  • Wenn Andere über etwas was ich getan habe wütend werden, verletzt sind, sich abwenden,
    dann habe ich etwas falsch gemacht. Ich bin Schuld.
  • Ich bin egoistisch, wenn ich mich nicht selbst aufopfere.
  • Ich habe unter Kontrolle, was Andere von mir denken und wie sie mich behandeln.
  • Ich kann bewirken dass sie mich mögen, indem ich lieb bin.
  • Ich kann bewirken, dass sie mich so behandeln, wie ich behandelt werden möchte.
  • Indem ich wütend, kritisch oder rechthaberisch werde, wenn sie es nicht tun.
  • Für mich selbst sorgen und mich glücklich machen, ist egoistisch und egozentrisch.
  • Ein liebender Mensch sorgt für die Bedürfnisse anderer und stellt seine Eigenen hinten an.
  • Bestätigung und Liebe sind das selbe.

Auswirkungen bei der Selbstfindung:

Wenn ich mich für meine wahre Natur öffne, beginnen alle künstlichen Überlebensprogramme ins Bewusstsein zu kommen.

Wenn dieser Mensch nun auf dem spirituellen Weg der Selbstfindung ist und er sein wahres Selbst verwirklichen will, steigen Angst und Panik auf einfach zu sein. „Sei wer du bist“ ist in diesem Fall eine Bedrohung für das Nervensystem. Denn das Kind hat die Erfahrung, so wie ich bin darf oder kann ich nicht sein. Einfach natürlich zu sein scheint gefährlich, denn um zu Überleben musste es ja anders sein – sich anpassen. Es ist so auch unmöglich (z.b. in einer Meditation) im Hier und Jetzt zu sein. Das Sein im Jetzt wird eher als eine Bedrohung erfahren und unterbewusste Schutzmechanismen werden für Ablenkung sorgen.

Es muss elementar erknnt werden, dass das Problem einer Ursprungssituation entspringt, die jetzt nicht mehr gegeben ist!
Das heißt, zu erkennen, dass das tiefe Gefühl der Bedrohung nicht mehr real ist, sondern nur eine Salte Bahnung im Nervensystem, und somit die Notwendigkeit des Überlebenskampfes nicht mehr gegeben ist.
Der Kampf ist längst vorüber!
Zu entdecken, dass die Quelle der Liebe, Fülle, Geborgenheit und Sicherheit immer schon da waren.
Dass das traumatisierte ICH eine alte Geschichte ist und jetzt keine NOT mehr herrscht.
Kurz: Dass keinerlei Mangel – sondern unglaubliche Fülle herrscht.
Und du nichts dafür tun musst. Sie steht jederzeit zur Verfügung.

Heilung

Die Überlebensstrategie muss in alle seinen Facetten erkannt und mit allen dazugehörigen Glaubenssätzen durchschaut werden. Dann kann sich der Erwachsenenanteil dem inneren Kind zuwenden, es sehen und annehmen wie es ist. Es wirklich verstehen und wertschätzen für all das was es geleistet hat. Es hat mit seinen zur Verfügung stehenden Mitteln das Überleben gesichert. Eine Meisterleistung! Der Erwachsene kann nun dem Kind nun bewusst machen dass es überlebt hat, ihm Informationen geben die bisher gefehlt haben, und ihm die Erlaubnis geben, jetzt mit allem da sein zu dürfen und seine seine Bedürfnisse auszusprechen. Dies vermittelt dem Kind wieder SEIN zu dürfen wie es ist. Das Gefühl dass es in Ordnung ist. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit und das Kind öffnet sich wieder zu vertrauen. Dann kann all das, was unterdrückt wurde, die tiefe Verunsicherung, Bedürftigkeit, Existenzängste, Hilflosigkeit usw., an die Oberfläche kommen und sich auflösen.

Die darin gebundene Energie kann wieder frei fliessen und steht für das Leben zur Verfügung und nicht mehr zum Überleben.
Es wird im Hier und Jetzt erfahren, dass die Gefahr von damals vorüber ist.
Das Nervensystem kann entspannen und der Verstand beruhigt sich.
Das innere Kind kann wieder in seiner wahren Essenz, Unschuld, Lebendigkeit, Freude und Leichtigkeit erfahren werden.
Diese lebendige Energie steht nun dem ganzen Körper-Geist-System voll zur Verfügung.
Die ganzen Überlebensprogramme mit ihren Strategien, falschen Identifikationen und Prägungen fallen ab.
Es lohnt sich also tiefer zu gehen um wirklich frei zu sein.

Solange diese Überlebensprogramme uns steuern, sind wir immer fremdbestimmt und drehen uns im Kreis.
Warum? Das Überleben zu sichern hat die stärkste Kraft und greift immer.

Meine Erfahrung zeigt, dass man selbst Unterstützung braucht, einen vertrauensvollen, bewussten Begleiter, der dir einen geschützten Raum zur Verfügung stellt und dich dabei unterstützt die eigenen Überlebensstrategien überhaupt wahrzunehmen und diese als solche zu erkennen. Denn sie sind so zu uns selbst geworden, in uns eingefleischt, weil wir ja schon immer daraus funktionieren, dass wir uns dessen nicht bewusst sind. Sie machen uns unfrei und handlungsunfähig.

Nur, das was wirklich durchschaut wurde, kannst sich lösen. Bis dahin hat es dich fest im Griff.

Wenn die Überlebensstrategien nicht mehr dein Handeln dominieren, fällt es leichter:

  • dich in deinem Sein zu verwurzeln
  • geerdet hier zu sein – MenschSein
  • einfach du selbst – authentisch sein
  • das Leben so zu akzeptieren wie es erschein
  • aus dem Gedankenfluss auszusteigen
  • im natürlichen Lebensfluss zu sein
  • Selbstvertrauen zu fühlen
  • mit den Veränderungen des Lebens mit fließen zu können
  • nicht aus den Mustern, sondern aus dem Moment heraus zu leben
  • im inneren Frieden, der unabhängig von Ereignissen ist, zu sein
  • Es erfolgt eine innere Aufrichtung und ein frei fliessen der Lebensenergie
  • Es entwickelt sich eine vertrauensvolle positive freudige Grundhaltung dem Leben gegenüber
  • Handeln aus dem Erwachsenenbewusstsein – nicht aus dem bedürftigen Kind
  • Natürlich im innnneren Wesenskern verankert sein

Gerne begleite ich dich dabei in einer Heilsitzung in meiner Praxis, telefonisch oder per Skype.

Siehe auch:

Das was ich hier beschreibe, sind Erfahrungen und Erkenntnisse aus Selbststudium und meinen eigenen inneren Prozessen sowie der inneren Arbeit in meiner Praxis mit vielen Menschen.

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