Traumaheilung

Heilung von Traumata – Seelische Verletzungen

   Traumaheilung, Ohnmacht, seelische Verletzung, Schock, Abspaltung, Dissosation, Urtrauma, Geburtstrauma, Zwillingstrauma, Angst, Urangst, Vermeidungsstrategien, Überlebensmechanismen, Trennung, Einsamkeit, fehlende Erdung, Nähe - Distanz, Übererregbarkeit, Ängste, Panik, existenzielle Hilflosigkeit und Verzweiflung, Depression, Verleugnung, tief greifende Gefühle von Entfremdung, Dissoziation, Überaktivität, innerer Dauerstress, Bindungsunfähigkeit, Überempfindlichkeit, Schlaflosigkeit, Erschöpfung, chronische Schmerzen, Fibromyalgie, Migräne, Nacken- und Rückenbeschwerden, vermehrte Wut; Konzentrationsschwierigkeiten; gestiegene Wachsamkeit gegenüber Gefahrenreizen; leichte Erschreckbarkeit, kontrolliertes Verhalten

Als Trauma bezeichne ich, im Nervensystem gebahnte Überlebensmechanismen,
die aus einer unsicheren Kindheit oder Lebensituation enstanden sind.

Traumatisierung wirken sich im ganzen Leben der Betroffenen aus.

Starke negative Erlebnisse überfordern das Nervensystem und die nächtliche Aufarbeitungskapazität der Psyche. Diese Erlebnisse aus bedrohlichen oder schmerzlichen Situationenwerden im Unterbewusstsein, dem Limbischen System, zwischengelagert und nehmen so direkten Einfluss auf das persönliche Erleben und Handeln.  Dabei setzen diese meist alten negativen Erlebnisse als posttraumatische Belastungsstörungen Stressreize, die sich auch körperlich auswirken, da sie in Zellen, Organen und Muskulatur energetisch abgespeichert sind.
Eine ganzheiltliche, positive  Selbstwahrnehmung, in Kraft von Freude und Zuversicht, ist so nicht möglich. Der natürliche Zustand innerer Zufriedenheit, Lebensfreude und natürlichen Wohlbefindens wurde überlagert durch Erfahrungen der Trennung, existentieller Angst, Handlungsunfähigkeit, das Gefühl des Ausgeliefertsein, Hilflosigkeit und Ohnmacht.

Der traumatisierte Selbstanteil ist meist erstarrt, eingekapselt oder eingefroren.
Oder wenn das Nervensystem komplett abgeschaltet hat, fühlt man sich verlassen und von der Umgebung getrennt.
Auf der spirituellen Ebene spricht man von abgespaltenen Seelenanteilen.
Dies führt zu einer Trennung in sich selbst und einem Gefühl von Getrenntsein und Alleinsein zu Allem, was angstbesetzt ist.

Je nach Prägung entwickelt Jeder seine individuelle Überlebensstrategie um eine weitere bedrohliche Erfahrung in der Zukunft zu vermeiden.
Gelingt ihm das nicht, erlebt er grossen inneren Dauerstress und anhaltende extenzielle Ängste.
Unsere Ängste bestimmen unseren Handlungsspielraum – unseren Radius in dem wir uns bewegen.
Jeder Mensch hat in seine Erfahrungen, die oft schon als Baby im Mutterleib, geschehen.
Die Prägung findet bei den meisten während und nach der Geburt sowie im Alter von 1-3 Jahren statt.
Die daraus resulterenden Verhaltensmechnismen sind tief im Gehirn verschaltet.

Die Frage nach: Wieso bin ich so, oder warum verhalte ich mich in solchen Situationen so, wieso regaiere ich immer gleich, führt zu diesen unerlösten Anteilen.
Wie war die Geburt? Wie war die Bindung zu meinen Eltern? Wo war hier meine Sicherheit bedroht? War mein Umfeld sicher? Welche Bindungsmuster wurden vorgelebt? Bin ich immer unter Strom? Versuche ich immer Sicherheit herzustellen?

Das Nervensystem

Bei eine Trauma schaltet das Nervensystem um das Überleben zu sichern auf Kampf und Flucht. Hierzu wird enorm viel Energie ausgeschüttet. Geht das nicht schaltet es ab und es kommt zur Erstarrung (verdichtete Körperenergie).

Der Organismus lebt mit dieser hohen Aktivierung weiter. Er meldet immer noch Gefahr und das Nervensystem ist im Überlebensmodus. Das führt zu Panik, Angstzuständen, Alpträumen, überwältigende Emotionen, Übererregbarkeit, existenzielle Hilflosigkeit und Verzweiflung. Diese sind im unbewussten Teil im Nervensystem gespeichert, zu dem wir keinen Zugang und keine Kontrolle haben. Dieser hohe Erregungslevel erzeugt im Inneren Dauerstress und ist die Ursache dafür, dass der Körper sich nicht mehr regenerieren, entspannen und entgiften kann.

Symptome

Eine tiefe seelische Verletzung oder Trauma kann folgende Symptome verursachen:
Depression, Verleugnung, tief greifende Gefühle von Entfremdung, Dissoziation, Überaktivität, innerer Dauerstress, Bindungsunfähigkeit, Überempfindlichkeit, Schlaflosigkeit, Erschöpfung, chronische Schmerzen, Allergien, Fibromyalgie, Lymphprobleme, Migräne, andauernde Nacken- und Rückenbeschwerden, vermehrte Wut, Konzentrationsschwierigkeiten, gestiegene Wachsamkeit gegenüber Gefahrenreizen; leichte Erschreckbarkeit, kontrolliertes Verhalten uvm.

Auswirkung

Der traumatisierte Zustand ist ein Gefühl von innerer Unsicherheit, meist verbunden Existenzängsten.
Dies erzeugt einen ständign inneren Stresslevel, der sich immer wieder aufbaut; innere Unruhe und eine niedrige Belastungsgrenze.
Manche Menschen verlieren sogar ihr Körperempfinden und sind dadurch unfähig die eigenen Körpergrenzen zu spüren.
Betroffene Personen haben oft grosses Misstrauen, Probleme mit Nähe und Distanz, Grenzen zu setzen,
Nein zu sagen oder zu uns selbst zu stehen, sind gefangen in Projektionen und Angriffs- oder Verteidigungsstrategien.
Dies zeigt sich auch auf der seelischen Ebene in Misstrauen zu unsere Seele, zu unserem Selbst, zu Gott.
Daraus folgen Glaubenssätze wie: „Mir kann keiner helfen“, „Ich muss alles alleine machen“, „Ich kann niemanden vertrauen“ .

Die meisten Menschen haben keine Ahnung, dass sie traumatisiert sind.
Denn oft – oder fast immer, sind uns diese Begebenheiten nicht über das bewusste Erinnern zugänglich, so dass es sich empfiehlt, vor allem mit den sich konkret im Leben zeigenden Auswirkungen zu arbeiten. Die Gefühle, die aus solchen Erlebnissen herrühren, sind oft tief vergraben, die körperlichen Auswirkungen oft durch Desensibilisierung maskiert. Durch bewusstes Nachspüren und Zulassen dieser Empfindungen lösen sich einfache bis mittlere Traumata jedoch von selbst auf.

Heilung

Ziel meiner Arbeit ist es, ein grundsätzliches Gefühl von Ganzheit, von Verbundenheit und Selbstermächtigung wieder herzustellen.

Da wir am Leben sind, haben wir ja das Trauma überlebt. Dies muss innerlich bewusst werden. Der Schlüssel zur Heilung liegt darin, die innerernn gesunden Anteile zu stärken, die unbewussten Überlebensmechanismen zu erkennen, zu durchschauen und loszulassen, sich dem traumatisierten Anteil zuzuwenden und alles zu fühlen ohne wieder in die Situation hineinzugehen. Hier ist die Zuwendung des gesunden erwachsenen Anteils wichtig um sich dem inneren Kind oder Teenager zuzuwenden ohne sich wieder in den alten Gefühlsstrudel hineinziehen zu lassen. Es gibt hier kein Rezept, denn jede Erfahrung, jede Überlebensstragie und die damit verbundenen Verhaltensmuster sehr individuell.

Wahre dauerhafte Heilung kann niemals von Außen oder durch den Verstand herbeigeführt werden.
Bei schweren karmischen Traumata wird in der Regel immer eine Begleitung von Heilern oder Therapeuten benötigt. Selten schaffen es die Betroffenen, das Trauma alleine zu bewältigen. Es braucht hier einen erfahrenen Menschen dem man vertraut und der die Aufmerksamkeit hält und eine ganzheitliche Schau auf den Prozess hat. Der Begleiter kann mit seiner Präsenz den Klienten in seinem Erwachsenenmodus halten, damit er nicht in seine Unbewusstheit abrutscht oder sich in seinen kindlichen Gefühlswelten verliert.
Dadurch gelingt es in kleinen Schritten die im Nervensystem gebundene Energie zu lösen und unsere eigene natürliche Fähigkeit zu entfalten, das innere Gleichgewicht und Stabiltät wiederzufinden.
Dies erhöht die Fähigkeit, gegenwärtig und präsent zu sein und  führt uns in das Wahrnehmen der wahren inneren Kraft.
So können wir lernen, wieder sicher in den Körper zurückzukehren und ihn als Gefäß für unsere wahren Gefühle zu erleben.
Dies führ zu einer fundamentalen Entspannung im Körper.
Wir dürfen erfahren wie es ist in einem lebendigen Körper zu sein. Das ist die Basis für ein gesundes Selbstwertgefühl.

Die Energien, die bei der Heilung eines Traumas befreit werden, sind die Quelle unsere kreativen, künstlerischen und spirituellen Kraft und mit ihnen wir können wir uns wieder in die Ganzheit unseres wahren Seins hineinbewegen. Indem wir uns aus der Identifiaktion mit der Verletzung lösen, entdecken und integrieren wir jene fehlende Teile unseres Selbst, die uns das Gefühl von Einheit und Vollständigkeit geben.
Es ist das tiefe innere Gefühl von „Ich bin da, in sich Zuhause sein, Ja zum lebendigen Menschsein“.

Siehe auch:

UrTraumata
Überlebensstrategien
Heilsession

Kommentare sind geschlossen.